Lernen
Die Prinzipien, die laut OpenAI, Anthropic und Google heute am meisten bringen – mit Beispielen zum Nachmachen.
Kostenlos · ohne Anmeldung · ohne Tracking
Verstehe, wie du mit ChatGPT, Claude und anderen KI-Systemen bessere Ergebnisse erzielst. Einfach erklärt, mit Beispielen und einem kostenlosen Prompt-Helfer.
Vorher und nachher
Die KI kann nur mit dem arbeiten, was du ihr gibst. Schalte um und vergleiche, wie viel ein paar zusätzliche Sätze ausmachen.
Schreib eine E-Mail an meinen Vermieter wegen der Heizung.
Die KI weiß nicht, was mit der Heizung ist, seit wann, was du erwartest und welcher Ton passt. Sie füllt die Lücken mit Vermutungen.
Schreib eine kurze, sachliche E-Mail an meinen Vermieter. Die Heizung in meiner Wohnung fällt seit dem 14. Oktober nachts immer wieder aus. Ich habe es ihm am 16. Oktober telefonisch gemeldet, seitdem ist nichts passiert. Ziel: Er soll bis Ende nächster Woche einen Handwerkstermin vereinbaren. Ton: freundlich, aber bestimmt. Höchstens 120 Wörter, mit Betreffzeile.
Situation, Ziel, Ton und Umfang sind klar. Die KI kann eine E-Mail schreiben, die du fast unverändert verschicken kannst.
Kurz erklärt
Ein Prompt ist alles, was du einer KI schreibst. Prompting heißt, diese Eingabe so zu formulieren, dass die KI versteht, was du wirklich brauchst. Wer einer neuen Kollegin eine Aufgabe gut erklären kann, kann auch gut prompten – die KI kennt nur weder dich noch deine Situation.
Was soll am Ende herauskommen – und wofür brauchst du es?
Was muss die KI über deine Situation wissen, um passend zu antworten?
Wie lang, in welchem Ton und in welcher Form soll das Ergebnis sein?
Die Antwort ist ein Vorschlag. Fakten und Zahlen prüfst du, bevor du sie nutzt.
Erstelle mir einen Trainingsplan, mit dem ich in acht Wochen 5 Kilometer am Stück laufen kann. Ich bin 45, laufe bisher gar nicht und habe dienstags, donnerstags und samstags je 40 Minuten Zeit. Mein linkes Knie zwickt manchmal. Gib den Plan als Tabelle pro Woche aus und erkläre die Steigerung in zwei Sätzen. Weise mich darauf hin, wann ich ärztlichen Rat einholen sollte.
Drei Wege zum Start
Die Prinzipien, die laut OpenAI, Anthropic und Google heute am meisten bringen – mit Beispielen zum Nachmachen.
18 ausgearbeitete Vorlagen für Büro, Kommunikation, Lernen, Recherche und Alltag. Kopieren, anpassen, loslegen.
Füge deinen Prompt ein und erhalte eine Anweisung, mit der dir ChatGPT, Claude oder Gemini eine bessere Version vorschlägt.
Weiterbildung · staatlich förderfähig
In der Weiterbildung zum KI-Manager lernst du, KI-Werkzeuge sicher einzusetzen, Abläufe zu verbessern und KI-Projekte verantwortungsvoll umzusetzen. Live, online und mit Zertifikat – in Vollzeit oder Teilzeit.
Das Wichtigste
Die offiziellen Anleitungen von OpenAI, Anthropic und Google sind sich in den Grundlagen erstaunlich einig. Diese sechs Punkte tragen am meisten.
Beschreibe Aufgabe, Ziel und gewünschtes Ergebnis so konkret, dass eine Person ohne Vorwissen es verstehen würde.
Wenn die KI den Zweck einer Vorgabe kennt, setzt sie sie sinnvoller um und überträgt sie auf ähnliche Fälle.
Länge, Aufbau, Tonfall, Tabelle oder Fließtext: Was du nicht vorgibst, entscheidet die KI für dich.
Der erste Versuch ist ein Entwurf. Gezieltes Nachsteuern bringt meist mehr als ein perfekter Riesen-Prompt.
Modelle, die intern nachdenken, brauchen keine Schritt-für-Schritt-Befehle. Ein klares Ziel und Erfolgskriterien reichen oft.
Auch sehr gute Modelle irren sich überzeugend. Fakten, Zahlen und Quellen gehören vor der Verwendung geprüft.
Lernbereiche
Wie Sprachmodelle mit deiner Eingabe arbeiten und warum Kontext so viel ausmacht.
Die wichtigsten Prinzipien und was sich durch Reasoning-Modelle verändert hat.
Acht Techniken mit Beispiel, sinnvollem Einsatz und ehrlichen Grenzen.
Praxiserprobte Vorlagen in sechs Kategorien, direkt kopierbar.
Acht typische Stolperfallen, jeweils mit schwachem und verbessertem Beispiel.
Wie KI-Agenten und Workflows mit n8n wiederkehrende Aufgaben übernehmen.